Stressbewältigungstrainings
Studien zeigen: Stress nimmt zu und kann im schlimmsten Fall krank machen. Zum Glück ist man Stress nicht hilflos ausgeliefert, sondern man kann etwas dagegen tun.
Um zu verstehen, warum und wie Stressbewältigungstrainings wirken, ist es hilfreich drei Aspekte von Stress zu unterscheiden:
- Stressoren, das heißt alle Anforderungen von außen (z. B. Kritik durch die Führungskraft, ein Autounfall, Krankheit, Leistungsdruck)
- Persönliche Stressverstärker, das heißt die eigenen Anteile wie Einstellungen, Wertvorstellungen oder Motive, die in eine Stresssituation eingebracht werden und die entscheidend dazu beitragen, ob Situationen als stressig empfunden werden
- Stressreaktion, also alles, was in uns und mit uns passiert, wenn wir im Stress sind (z. B. Herzrasen, man wird hektisch usw.)
Strategien zur Bewältigung können nun an allen drei Aspekten ansetzen. Dabei gibt es nicht die „eine“ gute Strategie oder Patentrezept! Es ist wichtig, möglichst viele Strategien im persönlichen Repertoire zu haben, um sie passend zur Situation einsetzen zu können.

Stressbewältigungstrainings setzen genau hier an:
es wird sich angesehen, welche Strategien man schon erfolgreich einsetzt und lernt weitere kennen, um den persönlichen Werkzeugkoffer zu erweitern.
Konkret werden in Stressbewältigungstrainings:
- Die Fähigkeiten gestärkt, sich zu erholen und Ausgleich für Belastungen zu finden.
- Es werden stressvermindernde Einstellungen und Denkmuster aufgebaut.
- Es werden persönliche Problemlöse- und Selbstmanagementfähigkeiten gestärkt.
Und das alles in der Gruppe, mit viel Humor, Ausprobieren und sich gegenseitig unterstützen!
Die Trainings basieren dabei auf wissenschaftlich fundierten psychologischen Theorien und Modellen. Ihre Wirksamkeit wurde in einer Vielzahl wissenschaftlicher Studien belegt. Sie sind zertifiziert, so dass die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen teilweise übernommen werden.
Coaching
Ich biete Coaching für Karriere- und Lebensplanung.

Dabei dreht es sich um Fragestellungen vorwiegend im beruflichen aber auch privaten Bereich, beispielsweise Berufswahl, Berufswechsel oder Karriereentwicklung. Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, familiäre Verpflichtungen oder die Frage, ob man mittel- und langfristig seinen persönlichen Schwerpunkt eher auf das Privat- oder Berufsleben legen möchte, können im Coaching bearbeitet werden.
Ein Coaching beginnt immer mit dem Coaching-Auftrag, in dem u. a. das Ziel und die zu bearbeitenden Inhalte festgelegt werden. In weiteren Sitzungen unterstütze ich mit unterschiedlichen Methoden die Selbstreflexion um die Zielerreichung zu fördern. Meine Aufgabe als Coach ist dabei, den Prozess zu unterstützen (also die passenden Interventionen und Instrumente auszuwählen), während die inhaltliche Arbeit durch den Klienten bzw. die Klientin erfolgt. Coaching ist daher für mich als Hilfe zu Selbsthilfe zu sehen.
Was ist Coaching nicht?
Es ist keine Beratung, in der ein Coach seine Expertise vermittelt. Eine Coach gibt keine Richtung vor und manipuliert das Verhalten der Klientin bzw. des Klienten nicht. Coaching ist auch keine Therapie!
Wie läuft ein Coaching ab?
Das Coaching umfasst maximal fünf Sitzungen zu jeweils 90 Minuten. Es beginnt in der ersten Sitzung immer mit der Definition eines Zieles. Teilweise endet das Coaching auch bereits mit der ersten Sitzung, da viele Klientinnen und Klienten bereits dann, wenn sie Klarheit über ihr eigentliches Ziel haben, dieses auch ohne Coaching erreichen.